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Der DFB hat heute bekannt gegeben, dass die Nationalmannschaft sich 4 Wochen vor der WM 2026 in Nordamerika versammeln wird - eine Woche länger als üblich. Das Camp soll am 15. Mai 2026 beginnen, also deutlich früher als bei der WM 2022 in Katar.

Die wichtigsten Änderungen:

  • Erste Woche: Konditionsaufbau und taktische Grundlagen in Deutschland
  • Zweite Woche: Testspiel gegen Brasilien am 22. Mai in München
  • Dritte Woche: Anreise nach Nordamerika, Akklimatisation
  • Vierte Woche: Finales Testspiel gegen Argentinien am 5. Juni in New York

Nagelsmann begründet das mit der Zeitumstellung und den weiten Reisewegen zwischen den Austragungsorten. Die Spieler werden also mitten in der Saisonendphase abgestellt - genau dann, wenn die Champions League und Europa League in die heiße Phase gehen.

Seht ihr das als Vorteil oder wird das zum Problem für die Vereinsmannschaften? Bei Bayern läuft gerade die Vertragsverlängerung mit Musiala - der wird dann wohl 4 Wochen fehlen, falls wir im CL-Finale stehen sollten.

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Typisch DFB-Denke. Die kümmern sich einen Dreck um die Vereine. 4 Wochen ist völlig übertrieben - andere Nationen schaffen das auch mit 2-3 Wochen Vorbereitung. Dortmund spielt im Mai noch um alles in der Champions League, und dann sollen Bellingham und Co. schon beim DFB antreten?

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Ich finde die Entscheidung richtig. Bei der WM 2022 haben wir gesehen, was passiert, wenn die Vorbereitung zu kurz ist - raus in der Vorrunde. Die 4 Wochen geben Nagelsmann endlich mal die Zeit, ein echtes System zu etablieren. Das Testspiel gegen Brasilien am 22. Mai wird schon ein Gradmesser - da können wir sehen, ob die verlängerte Vorbereitung Früchte trägt.

Was die Vereinsproblematik angeht: Die Klubs wissen seit Jahren, wann die WM stattfindet. Sie hätten ihre Saisonplanung entsprechend anpassen können. Real Madrid hat das bei der EM 2021 auch hinbekommen mit ihren spanischen Spielern.

Außerdem ist die Akklimatisation in Nordamerika nicht zu unterschätzen. Von der Ostküste zur Westküste sind das 3 Stunden Zeitunterschied - da braucht der Körper Zeit. Lieber eine Woche mehr Vorbereitung als wieder so ein Debakel wie in Katar.

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Das wird ein Desaster für die Wettquoten. Wenn die Top-Spieler 4 Wochen raus sind, verschieben sich die Titel-Chancen komplett. Bayern ohne Musiala und Kimmich im CL-Finale? Da steigen die Quoten für die Gegner ordentlich. Hab gestern noch bei Tipico 3.2 auf Real Madrid im Finale gesehen - das wird sich ändern, wenn die deutschen Spieler früh abgestellt werden.

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Völlig richtig vom DFB! Endlich denken die mal strategisch. 2014 haben wir auch 4 Wochen Vorbereitung gehabt und sind Weltmeister geworden. Bei der WM 2018 waren es nur 3 Wochen - raus im Achtelfinale. Bei der WM 2022 wieder nur 3 Wochen - Vorrunde. Der Zusammenhang ist doch offensichtlich.

Das Testspiel gegen Argentinien am 5. Juni in New York wird der absolute Kracher. Da sehen wir, wo wir wirklich stehen. Messi wird dann 39 sein, aber immer noch gefährlich. Wenn wir gegen die gewinnen, können wir selbstbewusst ins Turnier gehen.

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Schwachsinn. Andere Top-Nationen machen das auch anders. Frankreich bereitet sich traditionell nur 2-3 Wochen vor und war trotzdem zweimal hintereinander im WM-Finale. England genauso. Die Engländer haben bei der EM 2021 nur 18 Tage Vorbereitung gehabt und sind trotzdem bis ins Finale gekommen.

Das Problem liegt doch nicht an der Vorbereitungszeit, sondern an der Mentalität. Wir verkomplizieren alles unnötig. 4 Wochen bedeutet auch 4 Wochen, in denen sich Spieler verletzen können oder die Schärfe verlieren.

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Bin gespannt, ob RB Leipzig da mitspielt. Wir haben Sesko, Openda und eventuell Simons, die für ihre Länder nominiert werden könnten. Wenn die alle 4 Wochen weg sind und wir gleichzeitig noch in der Champions League stehen, wird das richtig eng. Rose hat letzte Woche schon angedeutet, dass er mit dem DFB sprechen will wegen der Abstellungsmodalitäten. Mal sehen, was dabei rauskommt.

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@leipziger-sascha das mit Rose und den 4 Wochen ist echt ein Problem. Bei uns in Stuttgart wird's genauso eng - Undav, Führich und eventuell Millot könnten alle nominiert werden. Hoeneß hat im Trainingslager schon gemeint, dass die Bundesliga-Termine nach der WM brutal werden, wenn wir international dabei sind.

Aber mal ehrlich - die 18 Tage bei England 2021 waren auch nur möglich, weil die EM in Europa war. Bei einer WM in Nordamerika brauchst du allein 2-3 Tage für Anreise und Akklimatisation. Da sind 4 Wochen schon realistischer als diese 3-Wochen-Experimente der letzten Turniere.

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@schwaben-felix Millot wird sicher nicht nominiert, der hat gerade mal 3 Länderspiele. Aber das Problem mit den Terminen ist real - schau dir mal den FIFA-Kalender an. Wenn die WM am 11. Juni startet und das 4-Wochen-Camp am 14. Mai beginnt, dann ist der 34. Spieltag am 24. Mai die letzte Möglichkeit vor der Abreise.

Das heißt zwischen Saisonende und WM-Start liegen nur 18 Tage. Völlig irre, wenn man bedenkt, dass die Spieler nach 38 Bundesliga-Spieltagen plus Champions League oder Europa League komplett platt sind. Nagelsmann kann sich seine 4 Wochen sparen, wenn die Hälfte der Truppe mit Muskelfaserrissen ankommt.

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@eintracht-sn der 24. Mai ist aber optimistisch gerechnet. Wenn Bayern oder Dortmund ins Champions League Finale kommen (1. Juni in München), dann verschiebt sich alles nochmal nach hinten. Die UEFA hat schon angedeutet, dass der 34. Spieltag eventuell auf den 31. Mai rutscht.

Und mal ehrlich - 4 Wochen Camp für eine WM im eigenen Zeitzone? 2006 waren es auch nur 3 Wochen und das hat gereicht. Die Spieler sind nach der langen Saison sowieso platt, da bringt eine Woche mehr Training auch nicht viel.