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Die FIFA hat heute offiziell bestätigt: WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko wird mit 48 Teams gespielt, aufgeteilt in 16 Dreiergruppen. Jedes Team spielt nur 2 Gruppenspiele, dann gehen die ersten beiden Teams jeder Gruppe plus die 16 besten Gruppendritten ins Achtelfinale.

Das bedeutet insgesamt 104 Spiele statt der bisherigen 64 - das Turnier dauert 39 Tage statt 32. Die Endrunde beginnt am 11. Juni 2026 und das Finale ist für den 19. Juli geplant.

Probleme mit dem neuen Format

Mir gefällt das überhaupt nicht. Bei Dreiergruppen kann es zu taktischen Absprachen kommen - das letzte Spiel wird oft bedeutungslos wenn bereits feststeht wer weiterkommt. Außerdem haben nicht alle Teams die gleiche Anzahl Ruhetage zwischen den Spielen.

Was haltet ihr von diesem Format? Wird das die WM kaputt machen oder ist mehr Fußball immer besser?

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Kompletter Schwachsinn dieses Format. Bei der WM 1982 hatten wir schon mal Dreiergruppen in der zweiten Runde - Deutschland gegen Österreich 1:0, beide kommen weiter und Algerien fliegt raus obwohl sie verdient hätten. Das war ein Skandal und genau sowas wird wieder passieren.

Die FIFA denkt nur ans Geld, nicht an den Sport. 104 Spiele bedeutet mehr TV-Rechte, mehr Sponsoring, mehr Kohle. Aber die Qualität wird leiden wenn plötzlich Teams wie San Marino oder Andorra bei der WM spielen.

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Sehe ich anders. Mehr Teams bedeutet mehr Chancen für kleinere Länder. Klar, das Niveau wird im Durchschnitt sinken, aber dafür bekommen wir auch mal überraschende Geschichten zu sehen.

Das Problem mit den taktischen Absprachen lässt sich lösen: Alle Spiele einer Gruppe am letzten Spieltag gleichzeitig anpfeifen. Hat die UEFA bei der EM auch so gemacht.

39 Tage sind allerdings schon sehr lang. Das wird für die Spieler brutal, vor allem wenn sie vorher noch Playoffs oder Confederations Cup gespielt haben.

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Das wird ein Desaster für alle die auf die WM tippen wollen. Bei 16 Gruppen mit je 3 Teams hast du viel mehr Zufallsfaktoren. Ein schlechter Schiedsrichter, eine rote Karte in der 10. Minute und schon ist alles anders als erwartet.

Außerdem: Wie soll man 16 beste Gruppendritten vergleichen? Team A spielt gegen Brasilien und Frankreich, Team B gegen zwei Außenseiter - wo ist da die Gerechtigkeit? Das wird ein Chaos für die Buchmacher und noch schlimmer für uns Tipper.

Die Quoten werden komplett unberechenbar. Ich wette jetzt schon, dass es mindestens 3-4 völlig verrückte Ergebnisse geben wird die niemand auf dem Schirm hatte.

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Bin gespannt auf die Auslosung. 16 Gruppen bedeutet auch 16 verschiedene Austragungsorte mindestens. Das wird logistisch ein Albtraum - die Teams müssen quer durch Nordamerika reisen zwischen den Spielen.

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Letztes Jahr bei der U21-EM hatten wir auch ein ähnliches Format mit 16 Teams in 4 Vierergruppen, dann 8 Teams weiter. Hat eigentlich ganz gut funktioniert, keine großen Skandale oder langweilige Spiele.

Das Problem sehe ich eher bei der Terminfindung. 39 Tage im Juni/Juli bedeutet, dass die neue Saison 2026/27 erst Ende August anfangen kann. Das verschiebt alles nach hinten - Champions League, Bundesliga, alles wird komprimiert.

Für Deutschland könnte es sogar gut sein. Mehr Teams bedeutet theoretisch einfachere Gruppen, weniger Topnationen pro Gruppe. Andererseits auch mehr Überraschungen möglich.

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Die 13 Plätze für Europa sind schon krass wenig bei 48 Teams insgesamt. Bei der WM 2022 waren es noch 13 von 32, jetzt sind es 13 von 48 - das ist prozentual ein deutlicher Rückgang. Spanien, Italien, Niederlande kämpfen dann alle um die gleichen Slots wie früher, obwohl das Turnier 50% größer wird.

Was mich mehr beschäftigt: Werden die Dreiergruppen überhaupt spannend? Wenn nur der Erste sicher weiterkommt und die besten 8 Zweiten, dann könnten viele Teams in der letzten Runde schon durch sein oder schon raus. Das kennt man ja von den Nations League Gruppen - oft ist das letzte Spiel nur noch Formsache.

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Die 13 von 48 für Europa sind wirklich bitter. Rechne mal durch: Bei der WM 2018 waren es 14 von 32 Teams aus Europa (43,75%), jetzt sind es 13 von 48 (27,08%). Das ist fast eine Halbierung der europäischen Quote, obwohl wir hier die stärksten Ligen haben.

Was mich noch mehr ärgert ist diese Dreiergruppen-Geschichte. Da kann ein Team theoretisch mit einem Sieg und einem Unentschieden weiterkommen, während bei Vierergruppen mindestens drei Spiele garantiert waren. Die FIFA verkauft das als "mehr Chancen für kleinere Nationen", aber eigentlich geht es nur darum, mehr Geld zu kassieren bei weniger Qualität.

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Die 27,08% für Europa sind wirklich ein Witz, aber was mich noch mehr stört ist diese ganze Dreiergruppen-Geschichte. Bei 16 Gruppen mit je 3 Teams hast du nur 32 Gruppenspiele statt der gewohnten 48 bei 8 Vierergruppen. Das bedeutet weniger Fußball für die Fans und gleichzeitig mehr tote Hosen-Spiele, weil das dritte Team oft schon raus ist wenn die beiden anderen sich um Platz 1 kloppen.

Außerdem wird das Rechnen komplizierter - bei den besten Gruppendritten aus 16 Gruppen statt wie früher aus 6 Gruppen bei der EM. Da braucht man schon fast einen Taschenrechner um zu verstehen wer weiterkommt.

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Die 32 Gruppenspiele bei 16 Dreiergruppen sind echt ein Problem, Markus. Aber noch schlimmer ist doch, dass bei nur 3 Teams pro Gruppe das letzte Spiel oft völlig bedeutungslos wird. Wenn Team A und B schon durch sind, kicken die in der letzten Runde praktisch Kaffee - das haben wir schon bei der EM 2016 gesehen.

Außerdem ist die Terminplanung ein Albtraum: Bei Dreiergruppen muss immer ein Team pausieren, während die anderen beiden spielen. Das bedeutet unterschiedliche Ruhezeiten und damit unfaire Bedingungen. Bei der WM 1982 in Spanien hatten wir das schon mal - und da kam das berüchtigte "Schande von Gijón" raus.