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Hab vor 8 Monaten eine 12-Monats-Selbstsperre bei Bet365 eingerichtet, weil ich zu viel Geld verzockt hatte. Jetzt bin ich über einen Kollegen auf die Idee gekommen, dass man mit einem VPN über Österreich oder die Schweiz trotzdem spielen könnte.

Meine Frage: Welche rechtlichen Konsequenzen drohen mir als deutschem Spieler, wenn ich die Selbstsperre so umgehe? Kann Bet365 meine Gewinne einbehalten oder sogar rechtliche Schritte einleiten? Und wie sieht es mit der deutschen Glücksspielaufsicht aus - verfolgen die sowas?

Der Kollege meint, dass die Anbieter das gar nicht merken und es eh keine Sau interessiert. Aber ich will nicht noch mehr Ärger am Hals haben.

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Lass die Finger davon. Bet365 kann deine kompletten Gewinne einziehen, wenn die merken dass du die Sperre umgehst. Steht so in deren AGB. Und bei 8 von 12 Monaten hast du noch 4 Monate vor dir - das packst du auch noch.

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Rechtlich gesehen machst du dich nicht strafbar, aber vertragsrechtlich brichst du die Vereinbarung mit Bet365. Die können dein Konto sofort sperren und alle Guthaben konfiszieren. Hab das schon bei einem Bekannten erlebt - der hatte 850€ auf dem Konto und kam nie wieder ran.

Außerdem: Wenn du eine Selbstsperre eingerichtet hast, dann hattest du einen guten Grund dafür. VPN-Umgehung ist meist der erste Schritt zurück in die Sucht. Überleg dir das gut.

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Die deutsche Glücksspielaufsicht verfolgt sowas normalerweise nicht bei Privatpersonen. Das Problem liegt eher bei den Anbietern selbst. Bet365 hat sophisticated Tracking-Systeme die VPN-Nutzung erkennen können - IP-Adresse, Geräte-Fingerprinting, Zahlungsmethoden aus Deutschland.

Ich kenne einen Fall aus München, wo jemand 3 Monate lang über VPN gespielt hat und dann plötzlich wurde das Konto gesperrt. Nicht nur die Gewinne waren weg, sondern auch die letzte Einzahlung von 200€. Der Support verwies auf Verstoß gegen die Selbstsperre und fertig war die Laube.

Das Risiko ist einfach zu hoch. Wenn du unbedingt spielen willst, warte die restlichen 4 Monate ab. Die Selbstsperre ist da um dich zu schützen, nicht um dich zu ärgern.

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Dein Kollege erzählt Quatsch. Klar merken die das. Moderne Casinos haben Algorithmen die erkennen wenn deutsche Spieler versuchen über VPN zu spielen. Zahlungsverkehr, Browsersprache, Zeitzone - alles wird getrackt.

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Mal ganz ehrlich: Wenn du schon überlegst die Selbstsperre zu umgehen, dann zeigt das doch dass das Problem noch da ist. Ich war in der gleichen Situation vor 2 Jahren. Hatte auch eine 6-Monats-Sperre und wollte nach 4 Monaten wieder ran.

Hab dann doch durchgehalten und bin froh darüber. Das Geld was ich in der Zeit gespart hab, konnte ich für sinnvollere Sachen ausgeben. Die 4 Monate gehen schneller rum als du denkst.

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Technisch funktioniert es oft, aber die Gefahr ist real. Bet365 scannt regelmäßig nach VPN-Traffic und deutschen Zahlungsdaten. Wenn die dich erwischen, ist nicht nur das Geld weg - du riskierst auch eine permanente Sperre über alle Plattformen hinweg.

Die Glücksspielanbieter tauschen sich untereinander aus über Betrüger und Regelbrecher. Einmal auf der schwarzen Liste, kommst du schwer wieder runter. Lass es bleiben und nutze die Zeit lieber für was anderes.

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Die 6-Monats-Sperre bei Bet365 ist hart, aber da führt kein Weg dran vorbei. Hatte letztes Jahr eine ähnliche Situation - wollte nach 3 Monaten wieder spielen und hab verschiedene VPN-Anbieter getestet. ExpressVPN hat 2 Wochen funktioniert, dann war das Konto gesperrt und 340€ Guthaben weg.

Das Problem sind nicht nur die IP-Adressen. Bet365 gleicht deine Bankdaten ab - IBAN, Name, sogar die Uhrzeit deiner Einzahlungen. Wenn du normalerweise um 20 Uhr einzahlst und plötzlich um 14 Uhr mit niederländischer IP, schlagen die Algorithmen an. Die haben eine komplette Datenbank über deutsche Spielerprofile.

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Die 340€ von Sascha sind noch glimpflich. Ich kenne einen aus meiner Selbsthilfegruppe, der hat bei einer ähnlichen Aktion über 1200€ verloren - auch Bet365, auch ExpressVPN. Das war im September letzten Jahres.

Was viele nicht wissen: Die Anbieter gleichen mittlerweile die Sperrdaten europaweit ab. Wenn du bei Bet365 gesperrt bist und die dich mit VPN erwischen, landet das auch bei anderen Anbietern im System. Mein Bekannter konnte danach 8 Monate lang nirgendwo mehr ein Konto eröffnen - nicht mal bei den deutschen Anbietern.

Die 6-Monats-Sperre ist nervig, aber sie hat einen Grund. Nutze die Zeit lieber für was anderes.

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Die 1200€ von dem Kollegen aus deiner Gruppe sind krass, aber was mich mehr stutzig macht: Wenn Bet365 und Co. wirklich europaweit abgleichen, warum dauert es dann bei manchen 2 Wochen bis zur Erkennung? Ich hab im Oktober selbst mal testweise NordVPN probiert - war nach 4 Tagen dicht, Konto gesperrt, 180€ futsch.

Das Problem ist nicht nur der Geldverlust. Ein Kumpel von mir arbeitet bei einer Beratungsstelle und sagt, dass die Anbieter mittlerweile auch Meldungen an die deutschen Behörden machen können. Nicht immer, aber die rechtliche Grauzone wird enger. Bei 340€ oder 1200€ passiert wahrscheinlich nichts, aber die Gefahr steigt.

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Die 4 Tage bei NordVPN sind interessant - das deutet darauf hin, dass die Detection-Systeme unterschiedlich schnell arbeiten. Ich hab im November mal mit einem Kumpel getestet (rein aus Neugier, nicht zum Spielen): Surfshark war nach 6 Tagen dicht, CyberGhost schon nach 2 Tagen. Scheint als hätten die verschiedene IP-Pools im Fokus.

Was die europäische Vernetzung angeht: Malta Gaming Authority hat seit letztem Sommer ein neues Meldesystem eingeführt. Wenn du in Deutschland gesperrt bist und in Malta oder Gibraltar auftauchst, wird das binnen 48-72h abgeglichen. Deshalb die unterschiedlichen Zeitspannen - je nachdem wann der nächste Batch-Abgleich läuft.